Worin besteht die neue Sprühbeiztechnik? Eine echte Revolution im Bereich der Beizbehandlung und Passivierung

Das Sprühbeizen ist eine innovative Behandlungstechnik für Metalle, die diese Prozedur weitaus schneller, günstiger und umweltfreundlicher macht.

Diese kleine „Revolution“ war dank umfassender Forschungsarbeiten mit dem Ziel möglich, einen der wichtigsten Arbeitsprozesse von BAMA grundlegend zu verbessern. Gleichzeitig wurde damit auch die Qualität der Dienstleistung erhöht, so dass es sich um eine echte Win-Win-Lösung für alle Beteiligten handelt.

Worin besteht diese neue Behandlung? Warum ist sie in einigen Fällen besser als die bisherige Technik? Kann sie diese komplett ersetzen? Was ist für ihre Durchführung notwendig?

Diese Fragen möchten wir nachfolgend durch eine detaillierte Beschreibung der Vorgehensweise und die Abwägung der Vor- und Nachteile gegenüber den konventionellen Verfahren beantworten, um jeweils die objektiv beste Lösung zu finden.

Worin besteht das Beizen

Die normale Beizbehandlung besteht aus einer gründlichen Reinigung des Bauteils, bei der Oxide und andere Rückstände vorhergehender Bearbeitungen aufgelöst werden, die häufig der Grund für eine frühzeitige Korrosion sind, da sie die Passivschicht der Legierung zerstören.

Meist stammen diese von vorhergehenden Schweißarbeiten und mechanischen Bearbeitungen wie Schneiden oder Biegen, doch genügt auch die einfache Berührung von mit Eisenoxid „kontaminierten“ Stellen, um saubere Flächen zu verunreinigen. Aus diesem Grund spielt das Beizen eine wichtige Rolle für die Lebensdauer eines Bauteils.

Konventionelles Beizen

Bis vor kurzem gab es nur wenige universelle Beiztechniken, die überall auf die gleiche Weise durchgeführt wurden.

Das bis heute am meisten genutzte Verfahren besteht aus dem Eintauchen des Bauteils in ein Becken mit Abbeizmittel, das vorrangig aus Säuren besteht.

Wenn die Säure die Oberfläche berührt, entsteht eine chemische Reaktion, bei der oben genannten Rückstände aus Herstellungsverfahren aufgelöst werden. Dadurch wird die Oberfläche des Metalls vollkommen sauber und von jeglicher Verunreinigung befreit.

Bei sehr großen Bauteilen, die nicht in das Becken getaucht werden können bzw. so komplex gebaut sind, dass auch das Beizbad nicht alle Stellen erreicht, kann das Beizen per Hand durch den Auftrag eines spezifischen gelatinierten Produktes wie „BAMA GEL STEEL STRONG“ erfolgen.

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Die neue Methode

Doch nun hat unser Unternehmen eine neue Methode entwickelt, die in vielerlei Hinsicht Verbesserungen mit sich bringt.

Vorgehensweise

Bei dieser Methode wird anstatt eines Beizbads das entgegengesetzte Verfahren angewandt, denn die Beize wird aufgesprüht.

Die erste Bezeichnung für diese Art der Behandlung lautete „Rain Pickling and Passivation“.

Sie kann nicht bei allen Bauteilen angewandt werden, funktioniert jedoch bei einem Großteil von ihnen.

Der größte Vorteil dieser Technik besteht darin, dass eine weitaus geringere Menge an Beizflüssigkeit sowie Beizgel notwendig ist, die schädlich für die Umwelt sind und darüber hinaus weitaus längere Einwirkungszeiten haben.

Außerdem ist kein manueller Auftrag mehr durch eine Fachkraft notwendig, so dass eventuelle Risiken im Zusammenhang mit der Nutzung dieser Mittel vermieden werden können.

Ein weiterer wichtiger Umweltaspekt besteht darin, dass auf diese Weise keine Säure bei der Entnahme der Teile aus dem Beizbecken verschüttet wird, wodurch  die Leistungen der Wasseraufbereitungsanlage verbessert werden.

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Bei Bama Technologies stehen seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1976 nicht nur eine exzellente Servicequalität, sondern auch kontinuierliche Innovation im Mittelpunkt. Daher investieren wir konstant sowohl in unsere Mitarbeiter als auch in Materialien und Forschung, um das Wachstum des Unternehmens zu fördern.

Das Beizen und die Passivierung bilden einen wichtigen Bestandteil unserer Tätigkeit. Darunter versteht man die gründliche Reinigung eines Metallgegenstands von sämtlichen Rückständen. Dabei wird die Oberflächenschicht entfernt, die am sensibelsten auf Verunreinigungen reagiert.

Welchem Zweck dient das Beizen?

Das Verfahren ist von grundlegender Bedeutung für die Feinbearbeitung und den Schutz von Bauteilen aus Metalllegierungen wie Kohlen- und Edelstahl, Legierungen mit hohem Nickelanteil, Kupferlegierungen und Titan. Würde man diese Behandlung sowie die nachfolgende Passivierung nicht durchführen, bestünde die Gefahr, dass die Bauteile in ungünstiger Umgebung – sowohl im Innen- als auch Außenbereich – einer Korrosion unterliegen.

Dies gilt für Gegenstände des Alltagsgebrauchs, für industrielle Bauteile wie Reaktoren, Tanks oder Baueisen sowie für große Bauten wie Brücken und Gebäude.

All diese Gegenstände sind in unserem Alltag präsent, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Doch nur dank der oben genannten Behandlungen ist es möglich, ihnen eine lange Lebensdauer zu verleihen.

Was passiert nach dem Sprühvorgang?

Nach dem Besprühen ist die Behandlung noch nicht zu Ende. Es folgt eine gründliche Reinigung, für die zum Teil das anfangs genutzte Wasser wiederverwendet wird. Daraus ergeben sich erneut zwei positive Aspekte für die Umwelt. Zum einen kann der Wasserverbrauch vermindert werden und zum anderen enthält das Reinigungswasser, das anschließend an die Wasseraufbereitungsanlage weitergeleitet wird, weitaus weniger Schmutzstoffe.

Für die zweite Phase, d.h. die zweite Reinigung, wird Leitungswasser verwendet, um die Qualität des Vorgangs zu garantieren. Zuletzt erfolgt eine Spülung mit osmotisiertem Wasser.

Wo wird das Sprühbeizen durchgeführt?

Anders als beim Beizbad benötigt man für das Sprühbeizen eine spezielle Kabine. Bama hat einen Prototyp von mittlerer Größe errichtet, der bereits in Verwendung ist. Für das kommende Jahr ist der Bau einer noch größeren Kabine für die Behandlung von Teilen geplant, die per LKW transportiert werden.

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